Soziales Kompetenztraining der 8.Klassen: Kletterhalle High Moves in Bensheim

Wie befördert man ein Wasserglas auf einer großen Plane über ein hoch hängendes Seil? Wie überquert man eine Strecke, auf welcher der Boden „Lava“ ist, nur mit Hilfe einiger Holzlatten? Die Antworten haben eines gemein: ganz sicher nicht alleine. Diese Worte, die gleichsam das Motto des heutigen Ausflugs waren, standen daher bei jeder Aktivität im Zentrum. Als Klasse zusammenfinden und sich auf andere einlassen waren die Ziele, die sich auch dieses Schuljahr die achten Klassen gesetzt hatten.

Ob als Kleingruppe oder gesamte Klasse, immer galt es knifflige Aufgaben zu lösen. Dass heilloses Durcheinanderquasseln dabei wenig zielführend ist, wurde sehr schnell klar. Kommunikation auf Augenhöhe, gemeinsam Lösungswege suchen und versuchen sowie Vertrauen schenken und einfordern erwiesen sich als maßgebende Kompetenzen. So wurde sich gegenseitig gesichert, Tipps für die beste Route gegeben oder einfach nur Mut bestaunt. Nach oben gab es dabei eigentlich keine Grenzen. In der Halle warteten schwierige Boulder-Passagen, schwindelerregende Klettersteige und ein Indoor-Kletterpfad auf Deckenhöhe. Auch im Außenbereich bot die Kletterhalle in dem 15 Meter hohen Klettergarten spannende Wege für absolute Anfänger und erfahrene Kletterer gleichermaßen.

Der Ausflug ist Teil des sozialen Kompetenztrainings, das wir nun schon zum zweiten Mal durchführen. Die Erfahrung aus dem letzten Jahr hat gezeigt, dass dieser Tag nicht nur wegen des Spaßes im Gedächtnis bleibt. Vielmehr wurde beobachtet, wie zahlreiche Erfahrungen den Weg in den Unterricht und das gemeinsame Miteinander fanden. Wir hoffen, diesen positiven Effekt auch bei den achten Klassen dieses Schuljahrs zu erreichen und danken an dieser Stelle ganz herzlich dem Förderverein Fidibus, der Schulsozialarbeit unserer Schule sowie der Stadt Weinheim für die großzügige finanzielle Unterstützung.

Bildergalerie

Bericht über den Ausflug von Luisa Ecker, Maximilian Martens, Anselm Eich, Julian Rothmann, 8.1.1

Soziales Kompetenztraining der 8.Klassen: Kletterhalle High Moves in Bensheim

Am Donnerstag, den 20. September fuhren wir zusammen mit unserer Parallelklasse, der 8.1.2, nach Bensheim in die High-Moves Kletterhalle.
Nach einer kurzen, 20-minütigen Busfahrt wurden wir vom Personal begrüßt und in die Hausordnung eingewiesen.
Danach spielten wir zusammen mit der Klasse 8.1.2 ein Teambuilding-Spiel, bei dem wir ein Glas Leitungswasser auf einer LKW-Plane über ein gespanntes Steil tragen mussten. Das Seil war in einer Höhe von ca. 1,8 Meter angebracht. Die Schwierigkeit bestand darin, die Plane mit dem Glas Wasser oberhalb des Seils gespannt zu halten, sodass sie nicht durchhängt. Hierbei mussten wir folgende Regeln beachten: Es sollte immer mindestens eine Hand an der Plane gehalten werden, das Seil durfte mit den Armen nicht berührt werden und das Wasser durfte nicht verschüttet werden. Nach ca. 2 Minuten hatten wir es geschafft ohne einen Tropfen Wasser zu verschütten!

Anschließend wurden wir in Gruppen aufgeteilt und das Klettern konnte endlich beginnen. Es gab verschiedene Stationen. Außerhalb der Boulderhalle stand ein Hochseilgarten. Dort legten wir zuerst unsere Klettergurte an und erhielten dann eine Sicherheitseinweisung durch das Personal.
Der Hochseilgarten hatte vier Ebenen. Je höher eine Ebene war, umso schwieriger waren auch die Hindernisse. Da alle Bereiche sehr abwechslungsreich waren, hatten alle ihren Spaß. Das Highlight aber war die Seilbahn, mit der wir am Ende alle wieder nach unten gelangten.

Außerdem durften wir auch in der Halle klettern. Zuerst brachten uns die Fachleute bei, wie wir einander sichern konnten und dann ging es los. Den Anfang machten die erfahrenen Kletterer. Die erste Route war einfach, doch es ging beliebig schwer weiter. Das Klettern erforderte Konzentration und Geschick, und jeder war unterschiedlich begabt. Doch das war nicht schlimm. Als Team motivierten wir uns gegenseitig und trieben uns zum Maximum an. Die Betreuung durch die Fachleute war sehr nett und hilfreich. An dieser Station hatten wir alle sehr viel Spaß.

Auch die nächste Station, der Tiefseilgarten, wurde in kleinen Gruppen bewältigt. Über den ganzen Parcours hinweg durften wir den Boden nicht berühren.
Zuerst mussten wir mit verschieden großen Holzlatten in den Boden eingelassene Holzpfähle verbinden. Die Schwierigkeit bestand darin, die Latten zu ihrer Einsatzstelle weiterzureichen.
Der Mittelteil bestand aus 3 lockeren, diagonal hängenden Tauen.

Zuletzt war wieder gutes Teamwork gefragt: Bei den zwischen Holzpfosten hängenden Stahlseilen mussten wir uns gegenseitig helfen um ins Ziel zu kommen.

Um 12.30 Uhr zogen dann die letzten ihre Klettergurte aus und wir machten noch ein Gruppenbild. Danach ging es mit dem Bus zurück an die Schule.

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