DBS hinterließ starken Eindruck bei "Jugend debattiert"

Rhein-Neckar-Zeitung vom 21. April 2020

Zweiter Platz für Elftklässler Julius Balzer - Er qualifizierte sich für Landesfinal in Stuttgart - "Sachkenntnis und Ausdrucksvermögen"

Weinheim/Heidelberg. (keke) Aus dem Team der Dietrich-Bonhoeffer-Schule (DBS) in Weinheim schafften es beim Regionalwettbewerb "Jugend debattiert" an der Internationalen Gesamtschule in Heidelberg (IGH) drei der vier DBS-Teilnehmer auf das Siegerpodest. Nach zwei von drei Debattenrunden qualifizierten sich Ellen Weisert aus der Klasse 8.1.3, Julius Balzer und Aaron Eidenmüller (beide Klasse 11b) für die Endrunden ihrer jeweiligen Altersklassen. Diese wurden am Tag darauf ausgetragen. Der Wettbewerb fand bereits vor den coronabedingten Einschränkungen des öffentlichen Lebens statt.

"Das außerschulische Engagement, das das Team um die Arbeitsgemeinschaft zeigt, kann nicht hoch genug bewertet werden", lobt Coach Liane Schneider. Zu der Gruppe zählen noch weitere Schüler, die nicht am Wettbewerb auf Regionalebene teilnehmen durften. Alle treffen sich freiwillig als AG wöchentlich freitags nach dem normalen Schultag. In der heißen Wettbewerbsphase bereiteten sie die Debatten vertiefend in ihrer Freizeit vor.

Lisa Klinger (Klasse 8.13) erreichte als Nachrückerin den zehnten Rang. Die regulär gesetzten Aaron Eidenmüller und Ellen Weisert wurden jeweils Dritte. Julius Balzer erkämpfte sich in der Altersgruppe zwei den zweiten Platz. Die Diskussionsthemen waren hochkontrovers: "Soll die Schule Schülerinnen und Schüler besonders belohnen, die sich in ihrer Freizeit gesellschaftlich engagieren?" und "Soll die Polizei in Pressemitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen nennen?", lauteten die Themen in der Finaldebatte, die alle auf hohem Niveau bestritten.

Durch "herausragende Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen und Gesprächsfähigkeit" habe Julius am Ende die Jury beeindurckt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Jury bestand aus Lehrern der teilnehmenden Schule sweie Matthias Kutsch, Stadtrat in Heidelberg, und Alina Eckert, ehemalige Teilnehmerin aus Rheinland-Pfalz. Letzlich musste sich Julius nur Eva-Maja Dietrich vom Hölderlin-Gymnasium in Heidelberg geschlagen geben.

Damit wird er als einer der Besten der Region und der DBS in den Landeswettbewerb in Stuttgart einziehen. Außerdem gewann er die Teilnahme an einem professionellen Rhetorikseminar.

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